Bad Homburger FDP fordert klare Aussage zur Zukunft des Kurhauses

Die Bad Homburger FDP äußert sich überrascht über die jüngste Entscheidung, das Thema Kurhaus erstmal wieder zu verschieben. „Über Wochen und Monate erklärt man uns, wie Dringlich ein Handeln sei und das der Weiterbetrieb in Gefahr sei und nur mit hohen Kosten garantiert werden könne. Das scheint jetzt auf einmal nicht mehr der Fall zu sein. Aber eine klare Aussage, wie es jetzt weitergeht fehlt weiterhin“, so Tim Hordorff, Ortsvorsitzender der FDP Bad Homburg.
„Man kann sich aber nicht immer vor schweren Entscheidungen drücken. Sonst darf man den Anspruch zu regieren nicht stellen. Es ist höchste Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger Klarheit darüber erhalten, welche Pläne die Regierung für die Zukunft des Kurhauses verfolgt“, so Hordorff weiter.
„Wir erwarten jetzt eine Erklärung über die weitere Zukunftsplanung und Finanzierung dieser Planung. Wenn der Weiterbetrieb wirklich so viel kostet wie ein Neubau, müssen jetzt Lösungen auf den Tisch! Wo ist Kreativität der Stadtregierung bei der Lösung des Problems? Eins muss klar sein: eine Lösung muss so konzipiert sein, dass die Finanzierung nicht zu Mehrbelastung der Bürgerinnen und Bürger führt.“
„Es darf keine Denkverbote geben, bei der Suche nach Lösungen. Wir könnten uns zB ein kleineres Kurhaus vorstellen oder aber auch zum Beispiel eine Querfinanzierung durch einen Umzug des Casinos in die alte Wirkungsstätte. Hauptsache wir finden eine Lösung die Praktikabel und vor allem finanzierbar ist. Probleme nur vor sich herschieben ist keine zukunftsfähige Politik“, so Hordorff. Die Bad Homburger FDP fordert die Stadtregierung auf, ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gerecht zu werden und transparente und nachhaltige Lösungen für die Zukunft des Kurhauses zu präsentieren.